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Regenreigen

Wenn’s mal wieder regnet …

Es regnet vorne, es regnet hier, und es regnet hinten.

Es regnet oben, es regnet dort, und es regnet unten.

Mir ist es gleich, ob Regenwürmer sich entsinnten,

die braunen, beigen, hellen, dunklen und die bunten,

dass Regen schön und nass und oh so hilfreich wäre.

Das mag ja sein, und ja, dem Regen gebührt Ehre,

und sicher Dank, Lob und Preis -- wenn Regenwurm man wäre,

wenn Tropf um Tropf der Regen tropfend sich vermehre,

dann wunderts nicht, dass solche Massen Tropfen tropfen

und plitschen platschen, uns aufs Haupte tropfend klopfen:

Ich wurde heute nass und nass und nasser noch als gestern.

Das passt gut: Natur und ich sind wie zwei Schwestern,

die sich mal necken, die sich lieben, mal bekriegen

und die doch niemals, niemals, nie, nur um zu siegen,

anderen Wesen gewillt gewollt und willentlich

ein Leid zufügen oder das nur versehentlich,

kollateral oder lateral Schäden zum Vergnügen …

Nein, da muss uns das Vertrauen doch genügen,

Dass auch der Regen selbst in Massen noch ein Segen,

wenn er auch prasselt, tropft und plitscht – es ist nur Regen.

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