Mann, Mann, Mann, ist manchmal echt nicht witzig, ich zu sein.

(Lesen streng verboten! Das geheime Tagebuch der Mia Schwalbe .... mehr erfahren)

Was du nicht für möglich gehalten hättest – was wäre das? Rosa Elefanten?  Ein Mädchen, das zu fliegen lernt? Zwei Menschen, die sich in einander verlieben und lieben und lieben, bis dass der Tod sie scheidet? 

Worte, die ein Eigenleben entwickeln und einfach verschwinden oder sich verwandeln, ganz wie sie wollen? Sich etwas aus ganzem Herzen zu wünschen, etwas, das vollkommen unwahrscheinlich ist – und das wird dann wahr? 

Wenn du ein kleines bisschen so bist wie ich, dann gibt es ziemlich Vieles, das du nicht für möglich gehalten hättest.  Rückblickend muss ich sagen, dass ich wohl sehr kleingläubig gewesen bin, bevor dies alles passierte. Kleingläubig und skeptisch. Wenig fantasievoll. Nüchtern. Weniger schmeichelhaft formuliert: ein Langweiler. Und ein Besserwisser. 

Denn all das, was ich nicht für möglich gehalten hätte, und noch viel mehr, geschah in diesem einen Jahr, dem Jahr der Jahre.  ... 
(Rosa Elefanten, fremdvertraut ... mehr erfahren)

Wenn ich’s nicht besser wüsste, würde ich denken, hier ist irgendetwas faul.

Na ja, eigentlich weiß ich’s nicht wirklich besser. 

Weiß auch nicht genau, woher dieser Wiff einer Ahnung herrührt … Aber irgendetwas ist hier trotzdem faul. Da könnte ich drauf wetten. Nicht unbedingt meinen Lieblingsknochen, aber zumindest das Quietscheentchen, das schon ganz kaputtgeliebt ist, würde ich darauf setzen. Wuff

Es ist auf jeden Fall schon mal sehr ungewöhnlich, dass meine Menschen sich so wenig für mich interessieren. Vor allem mein Lieblingsmensch! Was ist denn bloß los hier? Mit ihr? Seit Tagen ist sie schon so unaufmerksam. Nicht einmal ein Leckerli habe ich heute bekommen. Grrrr. Gestern auch nicht … glaube ich … So richtig kann ich mich nicht daran erinnern. Ist schon so lange her, gestern ...

(Die wundersame Reise des Herrn Leopold Blume Müller ... mehr erfahren)

Auf einem kleinen Blatt Papier

Entsteht für dich ein Zaubertier.

Es ist sehr groß und auch sehr wild.

Du siehst es dort auf diesem Bild.

Mit Bleistift aus der Zauberhand

Wurd's hier auf das Papier gebannt ...

(Der wilde Löwe aus Papier .... mehr erfahren

... na gut, Der wilde Löwe aus Papier ist keine echte Erzählung, ... sondern eine Art erzählendes Gedicht für Kinder ...)

Sag, kennst du Rakso Rex, den mutigen kleinen Dinosaurier, der hinter den sieben Bergen wohnt?

Noch nicht?! 

Dann wird es aber höchste Zeit, denn Rakso ist absolut phänomenal, einmalig und wunder-dino-bar! 

Das Problem ist nur: Rakso ist ein kleines bisschen ängstlich, ein ganz klitze-klitze-klitzekleines fitzelbisschen. So würde Rakso selbst es jedenfalls beschreiben.

Seine Mama Eifos sieht das ein klitze-klitze-klitzekleines fitzelbisschen anders, denn in ihren Augen ist Rakso doch eigentlich ganz schön dolle ängstlich. So dolle, dass sie sich manchmal über ihn wundert … ja, sogar so dolle, dass sie sich manchmal sogar um ihn sorgt ... 
(Rakso T. Rex ... mehr erfahren)

Was es über mich zu wissen gibt: Zuerst hab ich’s nicht kapiert. 

Dann war ich wütend. 

Dann traurig. 

Dann hatte ich einfach nur noch Panik. 

Und dann wollte ich kämpfen … 

… bis ich kurz davor war, aufzugeben.

Und jetzt …? 

Jetzt wanke und schwanke ich mehrfach täglich zwischen all diesen Gefühlszuständen hin und her wie ein betrunkener Seebär und versuche, einigermaßen unbeschadet durch dieses ganze Chaos hindurch zu navigieren. Aber jetzt mal ernsthaft – wie mies ist das denn?! Bereits im zarten Alter von anderthalb Jahren einen CO2-Abdruck hinterlassen zu haben, der um ein Vielfaches größer ist als der, den ein erwachsener Mensch in Burundi bis zu seinem Tod hinterlässt – und das nur wegen der Plastikwindeln, die man sich ja nicht mal freiwillig umgewickelt hat: Das ist doch echt armselig.

Und heute? Heute kann ich doch eigentlich nur einpacken und mich von diesem armen geschundenen Planeten verabschieden. Und alles nur, weil meine tollen Eltern vor fünfzehneinhalb Jahren diese absolut anti-geniale, abstruse Idee hatten: ihre degenerierten Supergene weiterzugeben. Eine wirklich fantastische Idee!

Wenn sie dabei wenigstens einen Plan gehabt hätten, wie man diese ganze Katastrophe, die sich hier anbahnt, abwenden könnte, dann wär’s ja noch einigermaßen okay. 

Hatten sie aber nicht. Haben sie bis heute nicht. 

Völlig planlos die Alten. Kopf in den Sand und weitermachen wie eh und je. Ich könnte die Wand hochgehen, wenn ich daran denke. Oder heulen, je nachdem an welcher Position im Gefühlsnavigationschaos ich mich gerade befinde.

Zumindest ich habe einen Plan .... 

(Nur mal so die Welt retten ... mehr erfahren)

© 2020 annah fehlauer