prosaisches.

Weißt du, mit Worten ist es wie mit Katzen, sie kommen nicht zu dir, weil du sie rufst und willst, dass sie kommen. Sie sind eigenwillige Wesen. Du kannst ihnen zart die Hand hinstrecken und versuchen, sie behutsam in deine Nähe zu locken ... Aber, anders als Hunde, lassen Katzen sich nicht wirklich zähmen. Und so ist es eben mit Worten auch. Mit den richtigen jedenfalls, mit denen, mit denen man zaubern kann ... 
(Worte wie wir ... mehr erfahren)

Verlogen.

Ich habe alles verloren.

Nur ich bin noch da, nur das, was von mir geblieben ist.

Eine menschliche Hülle, kraftlos und eingefallen unter der Last der Jahre.

Ohne Familie, ohne Liebe, ohne Gott. 

Und ohne Hoffnung.

Die Hoffnung stirbt zuletzt, sagt man.

Eine Lüge, wie so viele andere.

Warum sonst bin ich noch am Leben?

Dieser Körper, für den ich keine Verwendung habe ohne dich, weshalb gibt er den Geist nicht auf?

 

Aus der alten Welt in eine neue. 

Wir waren so jung. So verliebt in das Leben, die Liebe und einander.

Nie habe ich zuvor so geliebt. 

Und niemals danach. 

Mein Herz schlug nicht mehr für mich, nur noch für dich.

Nun schlägt es nur noch schwach.

Wann hörst du auf zu schlagen?

Ob ich blaue Flecken habe unter der Haut?

(Geschichtenfängerin ... mehr erfahren)

© 2020 annah fehlauer